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Die Fantastischen Vier

Die vier teutonischen Hip-Hop-Vorreiter lieferten im letzten Jahr mit «Fornika» ihren letzten sehr erfolgreichen Longplayer ab. Auch mit diesem elften Album und nach über sechs Millionen verkauften Tonträgern sowie unzähligen Edelmetallauszeichnungen stehen die Vier mit ihrem unkompromisslosen Stil unangefochten an der Spitze der Reim-Premier-League. Auch deshalb, weil sie es immer wieder aufs Neue schaffen, ihre verschiedenen Stile, ihre unterschiedlichen Ausrichtungen und Musikalitäten zu einer treffenden Einheit zu schmieden. Doch anders als früher geht’s jetzt gänzlich loopfrei und meist live eingespielt um Sinnsuche und Einsichten im Prozess des Älterwerdens. Acht Jahre nach ihrem fulminanten ersten Walliser Auftritt rocken und hoppen sie wieder die ‚Gampel’-Bühne.

Stage 1 23.00 - 00.30

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The Hives

Das Schweden weit mehr als IKEA, Knäckebrot und Pipi Langstrumpf zu bieten hat, beweist die erstklassige Indie-Rock-Band The Hives seit mehr als zehn Jahren. Im Herbst vergangenen Jahres veröffentlichen sie «The Black And White Album» und zeigen der neon-farbenen New-Rave-Bewegung damit ihre schwarz-weissen Mittelfinger. Mit dem Titelnamen des neusten Werks beweisen die fünf Schweden einmal mehr ihre cleverness: Denn wenn man «The White Album» der Beatles mit seinen elf Millionen verkauften Einheiten mit dem «Black Album» Metallicas mit 16 Millionen verkauften Einheiten kombiniert, müsste sich doch das neue Hives-Werk als Produkt daraus, locker 176 Millionen-fach verkaufen….

Stage 1 20:10 - 21:20

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The Hoosiers

The Hoosiers

The Hoosiers ist eine dreiköpfige britische Indieband, die derzeit in England unglaublich gehyped wird. Unter der Produktion von Toby Grafty-Smith, einem ehemaligen Mitglied der Band Jamiroquai, gelang den drei Musikern im Herbst 2007 der Durchbruch auf der Insel. Gleich die erste Single «Worried about Ray» kletterte auf Platz fünf der britischen Hitliste und erhielt daraufhin eine Nomination zur besten Britischen Single bei den Brit Awards 2008. Auch die Nachfolgesingle «Goodbye Mr. A» stürmte die Chartspitze. Beide Hits sind unglaublich eingängig, verströmen unverschämte Leichtigkeit und bleiben lange im Ohr kleben. Das Rezept der Hossiers-Hits ist eine Kombination aus der quirligen, gerne ins Falsett abhebende Stimme von Irwin Sparkes, dem flotten Schlagzeugspiel von Alfonso Sharland und dem drückenden Bass von Martin Skarendahl. So erfolgreich die Debutsingles waren, so erfolgreich war der dazugehörende Longplayer: Er stieg kurz nach Veröffentlichung auf Platz 1 der Britischen Charts ein.

Bockbühne 21:30 - 22:50

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The Futureheads

The Futureheads

Es gibt ja solche die behaupten, dass es genüge, jung zu sein, aus England zu kommen und sich eine Gitarre umzuhängen, um irgendwie im grossen Britpop-Fahrwasser erfolgreich mitschwimmen zu können. Für viele Britpop-Bands mag das zutreffen – für The Futureheads aber nicht. The Futureheads bedienen sich zwar ungeniert bei Britischen Kult-Truppen wie Blur oder The Clash, verwursteln das gesamte aber so geschickt zu einer spritzigen Britpop-Melange, dass sich The Futureheads definitiv von all den Britischen Nichtschwimmern abheben. Ihr Mix aus Postpunk und New Wave, vierstimmigem Gesang, hektischen Beats und krachigen Gitarren macht Spass. 2004 erschien ihr Debut-Album. Der grösste Hit darauf «First day». Zwei Jahre später folgte mit «News & Tributes» der reife Nachfolger der vier Jungs aus Sunderland. Dieser Tage erscheint mit «This Is Not The World» die neuste Produktion der Briten.

Stage 1 17:40 - 18:40

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The Automatic

The Automatic

Die Independent-Band The Automatic warden in der internationalen Presse hochgejubelt wie kaum eine andere ihres Genres. Nach «The Fly» gelten sie als «The most exciting pop band Wales has thrown up» oder «GQ» bezeichnet den Sound der Band als «Destined for greatness». The Automatic bringen satten «Elektro-Disco-Metal-Rock», und haben damit im Vereinten Königreich längst die Charts erobert. Mit der Debüt-CD «Not Accepted Anywhere» steigen die Jungs bis auf Platz drei der UK Charts hoch – das Album avanciert zum Hit. Am Montag nach ‚Gampel’ erscheint endlich das mit Spannung erwartete Nachfolgewerk.

Bockbühne 00:40 - 02:00

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Coal

Coal

Coal ist einer der talentiertesten Singer-/Songwriter unseres Landes und entlarvt auf seiner dritten CD «Masquerade» die grinsenden Fratzen, die botoxkaschierten Gesichter und die schöngeistigen Gurkenmasken unserer Gesellschaft. «Hand aufs Herz: Jeder hat doch mehrere Gesichter», sagt Coal unverblümt. Konnte er auf seiner ersten Scheibe «Working man» noch den Debutbonus geltend machen und auf seinem Nachfolgewerk «Let’s build us a rocket» den Jugendbonus vorschieben, so gilt es nun mit dem dritten Werk wirklich ernst: Coal hat alles dafür getan, dass er sein von Radio DRS 3 zum Album des Jahres 2005 gewählte Presswerk «Let’s build us a rocket» bestätigen und gar übertreffen kann. Die neue Produktion des 25jährigen Innerschweizer tönt erwachsener und gereifter und wurde von Radiohead-Produzent Paul Q. Kolderie produziert. Darauf zeigt sich Coal echt und ehrlich. Er hinterfragt, sucht nach Sinn und Unsinn ohne aber dem Zuhörer die eigene Meinung aufzuzwingen oder auf Weltverbesserer zu machen.

Bockbühne 16:30 - 17:30

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DeepTrip

DeepTrip

DeepTrip verbinden auf einzigartige Weise die Wucht und Aggressivität moderner Rockmusik mit klassischen Streichinstrumenten wie Geige und Kontrabass und erschaffen so ihr ganz eigenes musikalisches Universum. Fernab aller Trends geht das Trio nicht nur seine eigenen musikalischen Wege, es schafft gleich auch neue. Wer angesichts der Instrumentierung an weichgespülten Balladenrock denkt, wird rasch eines Besseren belehrt: DeepTrip sind eine kompromisslose Rockband, deren Auftreten und die aufs Wesentliche reduzierte Musik einen klaren Gegenpol zu den grassierenden kurzlebigen Hypes in der Rockszene setzt. Bei ihren Liveauftritten kommt die wahre Leidenschaft der Band erst richtig zum Vorschein. Ungezügelt, emotional und druckvoll geben sich DeepTrip auf der Bühne dermassen entfesselt, dass wir erahnen können, weshalb die Geige seit je her mit dem Teufel in Verbindung gebracht wird. Gebannt beobachtet das Publikum, wie sich warme Melodien unversehens in ruppige und kreischende Monster verwandeln, um sogleich wieder in harmonische Klänge überzugehen.

Bockbühne 18:50 - 20:00

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